Ein Jugendlicher sprüht in einer Einkaufspassage Pfefferspray auf einen anderen Jungen, der dadurch verletzt wird. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls.
Kaiserslautern: 14-jähriger Jugendlicher, ermittelt wegen Körperverletzung
Kaiserslautern (ost)
Die Polizei ermittelt gegen einen 14-jährigen Jugendlichen wegen des Verdachts auf Körperverletzung. Am Mittwochabend soll er in der Einkaufspassage am Fackelrondell Pfefferspray eingesetzt haben und dadurch einen anderen Jungen verletzt haben.
Ein Zeuge informierte die Polizei gegen 18.40 Uhr. Als die Streife kurz darauf eintraf, war der Rettungsdienst bereits vor Ort und kümmerte sich um einen Jugendlichen, der offenbar eine Augenreizung durch das Pfefferspray erlitten hatte.
Nach ersten Untersuchungen waren zwei 14-jährige Jungen aus unbekannten Gründen in einen Streit geraten. Im Verlauf des Streits soll einer von ihnen Pfefferspray eingesetzt haben.
Die genauen Umstände sind noch unklar. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Nummer 0631 369-2250 bei der Polizeiinspektion 2 zu melden. |cri
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 80, wobei 71 männliche und 9 weibliche Verdächtige waren. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 68, wovon 54 männlich und 14 weiblich waren. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
2022 | 2023 | |
---|---|---|
Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt