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Kaiserslautern: Pfefferspraypistole, Reizgas und Messer sichergestellt

Ein 58-Jähriger wurde wegen einer scharfen Pfefferspraypistole vorübergehend festgenommen. Die Polizei fand auch Reizgas und ein Messer in seinem Besitz.

Foto: Depositphotos

Kaiserslautern (ost)

Durch einen Tipp wurde am Mittwochabend ein 58-jähriger Mann in der Pariser Straße vorübergehend von der Polizei festgenommen. Ein Zeuge hatte eine Pfefferspraypistole bei ihm gesehen, die als echte Schusswaffe wahrgenommen wurde. Die Polizeibeamten trafen den Mann gegen 18 Uhr in der Nähe eines Supermarktes an. In seinem Rucksack fanden sie die Pistole. Diese enthielt eine Reizgaskartusche, die als Tierabwehrspray deklariert war. Außerdem hatte der Mann ein Messer bei sich. Die Polizisten stellten die Pistole, das Reizgas und das Messer sicher. Der 58-Jährige wurde zur Polizeidienststelle gebracht, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Ihm droht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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