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Ludwigshafen am Rhein: Reisebus-Panne auf Autobahn 61

Busfahrerin braucht Hilfe auf Standstreifen, Fahrzeug defekt und ohne Strom, Insassen gerettet von anderem Busfahrer

Defekter Reisebus mit Fahrerin
Foto: Presseportal.de

Frankenthal (ost)

Heute Morgen rief eine Busfahrerin bei der Autobahnpolizei in Ruchheim an und informierte sie darüber, dass sie auf dem Standstreifen der Autobahn 61 in Richtung Koblenz kurz nach dem Autobahnkreuz Ludwigshafen gestrandet sei und Hilfe benötige. Bei der Ankunft der Streife vor Ort stellte sich heraus, dass der Reisebus einen technischen Defekt hatte und die Elektrik des Fahrzeugs vollständig ausgefallen war. Dies führte wiederum dazu, dass auch die Klimaanlage nicht mehr funktionierte und der Bus bereits stark überhitzt war. Um eine Gefährdung der 27 älteren Insassen zu vermeiden, die nicht absehen konnten, ob und wann der Bus seine Fahrt fortsetzen konnte, wurde bereits ein Nottransport durch die Feuerwehr Ludwigshafen organisiert, der sich bereits mit einem entsprechenden Bus auf den Weg gemacht hatte. Der Einsatz der Feuerwehr war jedoch nicht mehr erforderlich, da der Fahrer eines anderen leeren Reisebusses, der zufällig vorbeifuhr, schnell reagierte, an der Gefahrenstelle anhielt und anbot, die Insassen aus dem Gefahrenbereich der Autobahn zu bringen. Nach Rücksprache erweiterte der Ersatzbusfahrer sein Angebot, so dass die Senioren sogar noch die geplanten Stadtführungen in Worms und Bad Dürkheim wahrnehmen konnten. Der defekte Reisebus musste schließlich abgeschleppt werden, nachdem Reparaturversuche erfolglos waren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon sind 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Fälle aus, was 4.01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2545 und Leichtverletzte 14904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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