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Nieder-Ingelheim: Verfolgungsfahrt und Widerstandshandlung

Ein eScooter Fahrer flüchtet vor Polizei nach Verkehrskontrolle und leistet Widerstand bei Festnahme. Jugendlicher wird wegen mehrerer Delikte ermittelt.

Foto: Depositphotos

Ingelheim (ost)

Am Sonntag, dem 10.05.2026 um etwa 12.00 Uhr, wird ein eScooter-Fahrer in der Binger Straße in Ingelheim einer Verkehrskontrolle unterzogen, da sich unerlaubterweise eine weitere Person auf dem eScooter befand. Der Fahrer des eScooters ignoriert die Anhaltesignale und flieht in Richtung Nieder-Ingelheim. Im Zuge der Verfolgungsjagd gelingt es schließlich, den späteren Beschuldigten anzuhalten. Dabei leistet der 17-Jährige Widerstand, indem er auf die eingesetzten Beamten einschlägt und tritt. Außerdem beleidigt er die Polizistinnen und Polizisten. Bei dem Jugendlichen wird im Rahmen weiterer Maßnahmen Haschisch gefunden, sowie Gegenstände, die auf einen vorherigen Diebstahl hinweisen. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung und der Entnahme einer Blutprobe wird der Beschuldigte an seine Erziehungsberechtigten übergeben. Gegen den Jugendlichen werden verschiedene Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen des Führens eines Fahrzeugs unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Diebstahl, eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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