Ein 22-jähriger Mann wurde in Speyer auf einem E-Skateboard kontrolliert. Cannabisgeruch und körperliche Auffälligkeiten führten zur Anordnung einer Blutentnahme.
Speyer: Drogenfahrt mit E-Skateboard gestoppt

Speyer (ost)
Am Samstagabend (09.05.2026), gegen 20:15 Uhr, führten Polizeibeamte in der Geibstraße in Speyer eine Kontrolle bei einem 22-jährigen Mann aus Aldingen durch, der auf einem elektrischen Skateboard unterwegs war. Während der Überprüfung bemerkten die Beamten den Geruch von Cannabis sowie auffälliges Verhalten bei dem jungen Mann. Ein Arzt entnahm auf Anordnung eine Blutprobe aufgrund des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr auf der Polizeiwache. Da das E-Skateboard nicht versichert war, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Es wird darauf hingewiesen, dass Elektro-Skateboards (sog. E-Boards) in Deutschland nicht für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind. Da sie weder eine Lenkstange noch zwei unabhängige Bremsen haben, entsprechen sie nicht den Anforderungen der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV). Die Nutzung ist daher nur auf Privatgelände erlaubt. Bei Verstößen im öffentlichen Raum können neben fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen auch Verfahren wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz drohen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 im Jahr 2022 auf 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der weiblichen Verdächtigen leicht anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








