Bewohnerin verletzt, Täter auf der Flucht. Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Trier: Schwerer Raub in Igel

Trier (ost)
In den frühen Morgenstunden gestern, am Mittwoch, den 20. Mai, gegen 4 Uhr, drangen mindestens drei vermummte und dunkel gekleidete Täter in ein Wohn- und Geschäftshaus in der Secundinierstraße in Igel ein. Die Einbrecher gelangten durch ein angekipptes Fenster auf der Rückseite des Gebäudes ins Haus. Dort durchsuchten sie die Wohnräume und trafen schließlich auf die 69-jährige Bewohnerin. Die Täter, die sich in einer unbekannten Sprache verständigten, verletzten die Frau schwer und flüchteten schließlich in unbekannte Richtung.
Das gestohlene Gut ist derzeit noch unbekannt. Die 69-Jährige konnte nach dem Flucht der Täter selbst den Notruf wählen und wird derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen haben bisher nicht zur Identifizierung der Verdächtigen geführt.
Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens verdächtige Aktivitäten in der Secundinierstraße oder der näheren Umgebung beobachtet haben. Wer hat möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer hat vielleicht etwas gehört? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0651 983-43900 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Insgesamt wurden im Jahr 2022 803 Fälle gelöst, im Jahr 2023 waren es 867 Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 im Jahr 2022 auf 1122 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 951 männlich, 101 weiblich und 375 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 56, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








