Erhebung von Steuern und Abgaben brachte 2,8 Milliarden Euro ein. Vollstreckungsdienst trieb 193 Millionen Euro aus offenen Forderungen ein.
Hauptzollamt Dresden: Jahresbilanz 2025

Dresden (ost)
Bemerkung: Die Statistik mit den Vorjahreszahlen ist als Anlage beigefügt.
Zahlen im Zusammenfassung
1. EINNAHMEN
Erhebung von Steuern und Abgaben: Das Hauptzollamt Dresden hat im Jahr 2025 insgesamt 2,8 Milliarden Euro eingenommen, darunter
Vollstreckung:
Der Vollstreckungsdienst des Hauptzollamtes Dresden konnte im Jahr 2025 193 Millionen Euro aus offenen Forderungen des Bundes und der Sozialbehörden einnehmen.
davon Grenzvollstreckung (eVS):
In etwa 2.900 Fällen konnten offene Forderungen in Höhe von über 1,1 Millionen Euro im Rahmen mobiler Kontrollen vollstreckt werden (wird in die Gesamtsumme der vollstreckten Beträge einbezogen).
2. SCHUTZ VON SICHERHEIT UND ORDNUNG
Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität: Im vergangenen Jahr konnten die Dienststellen des Hauptzollamtes über 2,8 Tonnen Rauschgift sicherstellen, darunter
Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie: Die Zollämter haben fast 940.000 schutzrechtsverletzende Waren im Wert von 91,7 Millionen Euro beschlagnahmt.
Bekämpfung des Schmuggels von Tabakwaren: Die Kontrolleinheiten Verkehrswege haben im letzten Jahr
Bekämpfung der Geldwäsche:
Mehr als 4,5 Millionen Euro Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel wurden bei Kontrollen festgestellt, darunter Banknoten verschiedener Währungen, Gold und verschiedene Schecks.
Artenschutz:
Vor allem bei der Überprüfung von Luftfrachtsendungen hat der Zoll fast 1.500 Exemplare geschützter Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellter Waren beschlagnahmt. Dazu gehörten beispielsweise Produkte aus Krokodil- oder Schlangenleder, Artikel aus Adlerholz und Steinkorallen.
3. SCHWARZARBEIT UND ILLEGALE BESCHÄFTIGUNG
Insgesamt wurden Geldstrafen in Höhe von fast 938.000 Euro und Geldbußen von insgesamt 270.000 Euro verhängt.
4. WEITERE AUFGABEN
Prüfungsdienst und Steueraufsicht des Zolls: Der Prüfungsdienst des Hauptzollamtes hat in regionalen Unternehmen 3.000 Steueraufsichtsmaßnahmen und Prüfungen durchgeführt. Dabei wurden
Zoll- und Steuerrecht: Durch die Strafsachen- und Bußgeldstelle* wurden
Insgesamt wurden durch Gerichte Geldstrafen in Höhe von über 442.000 Euro verhängt und Freiheitsstrafen von insgesamt 72 Jahren verhängt. (*Bearbeitung von Verfahren wegen Steuerhinterziehung, Steuerhehlerei und Bannbruch, z.B. Straftaten im Bereich Betäubungsmittel, Dopingmittel, Waffenrecht).
Zusatz: Der ausführliche Jahresbericht sowie die Statistik sind a
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Sachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Sachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 13353 Fälle registriert, wovon 11994 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 10753, darunter 9174 Männer, 1579 Frauen und 2636 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 12834, wobei 11702 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 10321, darunter 8806 Männer, 1515 Frauen und 2907 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 13.353 | 12.834 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 11.994 | 11.702 |
| Anzahl der Verdächtigen | 10.753 | 10.321 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 9.174 | 8.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.579 | 1.515 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.636 | 2.907 |
Quelle: Bundeskriminalamt








