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Einbruch in Geesthachter Fußgängerzone

Polizei identifiziert zwei Tatverdächtige. Zwei Männer vorläufig festgenommen, Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

19.05.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 18.05.2026 – Geesthacht

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

In der Nacht von Sonntag auf Montag soll es zu einem Einbruch in ein Geschäft in Geesthacht gekommen sein. Zwei mögliche Täter wurden vorübergehend festgenommen. Weitere Zeugen werden gesucht.

Am 18.05.2026 gegen 01:50 Uhr sollen zunächst unbekannte Täter gewaltsam in ein Geschäft in der Bergedorfer Straße in Geesthacht eingedrungen sein. Eine Zeugin soll die Vorfälle beobachtet haben und informierte die Polizei. Die alarmierten Einsatzkräfte suchten nach den flüchtigen Tätern und entdeckten tatsächlich zwei verdächtige Personen in der Nähe, auf die die Beschreibung passte. Es handelte sich um einen 23-jährigen Deutschen und einen 21-jährigen Syrer, beide aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg stammend. Die Polizisten nahmen die beiden Männer vorübergehend fest und unterzogen sie einer erkennungsdienstlichen Behandlung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Ermittler suchen nun Zeugen, die möglicherweise rund um die Tatzeit Verdächtiges in der Nähe der Fußgängerzone beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei Geesthacht telefonisch unter 04152/80030 sowie per E-Mail über geesthacht.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, davon 56 männliche und 6 weibliche Verdächtige. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, davon 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Mordrate in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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