Unbekannte Täter stehlen 60 Geigen und zwei Celli im Wert von 100.000 Euro. Polizei bittet um Hinweise.
Einbruch in Werkstatt für Geigenbau in Flensburg

Flensburg (ost)
Von Sonntagmittag (31.05.2026) um 12:00 Uhr bis Montagmorgen (01.06.2026) um 07:30 Uhr wurde in eine Werkstatt für Geigenbau am Nikolaikirchhof in Flensburg eingebrochen.
Nach bisherigen Informationen betraten unbekannte Täter möglicherweise über ein seitliches Tor das Grundstück. Danach begaben sie sich zu einem Fenster des Gebäudes und brachen es mit einem unbekannten Werkzeug auf.
Die Täter durchsuchten dann die Räumlichkeiten und stahlen viele Musikinstrumente. Vermutlich verließen sie das Gebäude über denselben Eingang.
Es handelt sich um etwa 60 Geigen und zwei Celli. Die Instrumente waren an verschiedenen Stellen in der Werkstatt gelagert. Weitere Geigen, die repariert werden mussten, wurden aus einem Werkraum gestohlen.
Aufgrund der Menge und Größe des Diebesguts ist anzunehmen, dass die Täter ein Fahrzeug für den Abtransport benutzt haben.
Der Gesamtschaden wird auf ungefähr 100.000 Euro geschätzt.
Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 7 der Bezirkskriminalinspektion Flensburg durchgeführt. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Nikolaikirchhof beobachtet haben oder Hinweise zur Tat oder zum Verbleib der gestohlenen Instrumente geben können, sich unter der Rufnummer 0461/484-0 oder per E-Mail an k7.flensburg.bki@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 im Jahr 2022 auf 427 im Jahr 2023. Davon waren 335 männlich, 45 weiblich und 158 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 davon aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 77, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








