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Flensburg: Warnung vor Schockanrufen und falschen Polizeibeamten

Seit Montag vermehrt Schockanrufe durch Betrüger, die hohe Geldbeträge fordern. Auch falsche Polizeibeamte geben sich als Kriminalbeamte aus.

Foto: Depositphotos

Polizeidirektion Flensburg (ost)

Seit vergangenen Montag (11.05.2026) gehen bei der Leitstelle der Polizei erneut vermehrt Hinweise auf sogenannte Schockanrufe durch angebliche Familienangehörige sowie falsche Polizeibeamte ein. Betroffen ist der gesamte Bereich der Polizeidirektion.

Bei den sogenannten „Schockanrufern“ handelt es sich um Betrüger, die am Telefon die Notlage eines Familienmitglieds vortäuschen und unter verschiedenen Vorwänden hohe Geldbeträge fordern. Häufig wird geschildert, dass ein naher Angehöriger in einen schweren Verkehrsunfall, oftmals mit tödlichem Ausgang, verwickelt sei und nun eine Haftstrafe drohe. Zur Abwendung einer Inhaftierung verlangen die Täter von den Angerufenen die Zahlung einer angeblichen Kaution oder die Übergabe von Wertgegenständen. Teilweise stellen die Betrüger eine spätere Rückerstattung des Geldes in Aussicht.

Darüber hinaus gaben sich Anrufer als Kriminalbeamte aus und teilten telefonisch mit, dass ein Einbruch in das Haus der kontaktierten Person bevorstehe. Der Name der Betroffenen sei angeblich auf einer bei mutmaßlichen Einbrechern sichergestellten Liste gefunden worden. Unter dem Vorwand, Bargeld und Wertgegenstände sichern zu wollen, bewegen die Täter ihre Opfer dazu, diese an einen vermeintlichen Polizeibeamten zu übergeben.

Zu einem im Bereich Flensburg neuen Phänomen kam es zudem am Mittwoch, dem 13.05.2026. In Kappeln und Flensburg wurden in den Abendstunden russischsprachige Familien von perfekt Russisch sprechenden Personen angerufen, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Auch in diesen Fällen berichteten die Täter von einem angeblich schweren Verkehrsunfall, den ein Familienangehöriger verursacht haben soll. In beiden Fällen kam es zu Geldübergaben im fünfstelligen Eurobereich.

Tipps Ihrer Polizei:

Russisch: Советы от полиции:

Ukrainisch: Поради від поліції:

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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