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Kiel: Bedrohung auf dem Marktplatz in Preetz

Am Freitagnachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung mit Pfefferspray. Polizei sucht Zeugen für den Vorfall am belebten Marktplatz.

Foto: Depositphotos

Kreis Plön (ost)

Am Nachmittag des 24. April 2026 kam es zu einem Konflikt zwischen zwei jungen Männern auf dem Marktplatz in Preetz. Es wird berichtet, dass dabei Pfefferspray verwendet wurde. Die Polizeistation Preetz hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.

Der Vorfall ereignete sich am Freitag, den 24. April, gegen 15:30 Uhr, direkt auf dem belebten Marktplatz in Preetz. Laut bisherigen Informationen gerieten zwei junge Männer zunächst vor einem Supermarkt in der Lange Brückstraße in einen lautstarken Streit. Einer der Männer setzte dann Pfefferspray ein und flüchtete in die Lange Brückstraße. Kurz darauf kehrte derselbe Mann zurück und der Streit setzte sich vor dem Brunnen auf dem Marktplatz fort. Im Verlauf des weiteren Streits kam es zu einer Bedrohung.

Die Polizeistation Preetz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf versuchte gefährliche Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Um den Vorfall aufzuklären, werden Zeugen gesucht, die sich am 24. April gegen 15:30 Uhr auf dem Marktplatz aufgehalten haben und Informationen zu dem Konflikt geben können.

Hinweise nimmt die Polizeistation Preetz unter der Telefonnummer 04342 / 10 770 entgegen.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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