Am Dienstag führten Bundespolizei und Polizei Personenkontrollen im Bahnhof Lübeck durch. Dabei wurden unerlaubte Waffen sichergestellt und Aufklärungsgespräche geführt.
Kiel: Personenkontrollen im Bahnhof Lübeck

Lübeck (ost)
Am Dienstag, dem 19.05.2026, haben die Bundespolizeiinspektion Kiel, das 2. Polizeirevier Lübeck und der Kommunale Ordnungsdienst Lübeck erneut gemeinsame Personenkontrollen am Bahnhof Lübeck durchgeführt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Gewaltkriminalität im öffentlichen Nahverkehr zu bekämpfen und die Einhaltung des Mitführverbots von Waffen und Messern im öffentlichen Nahverkehr und Personenfernverkehr zu überwachen.
Zwischen 17:00 und 20:00 Uhr wurden insgesamt etwa -180- Personen von den Einsatzkräften kontrolliert. In einigen Fällen wurden auch mitgeführte Gegenstände überprüft oder durchsucht. Während der Kontrollen wurden bei zwei Personen jeweils ein unerlaubt geführtes Einhand- oder Fahrtenmesser entdeckt und entsprechend angezeigt. In acht Fällen fanden Aufklärungsgespräche mit Handwerkern statt, die Arbeitsmittel wie Cuttermesser mitführten. Ein Mann erhielt eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung während eines verbalen Streits. Zudem wurde eine kontrollierte Person wegen zwei offener Aufenthaltsermittlungen gesucht. Ein sehr lauter Mann war zunächst nicht einverstanden mit der Kontrolle seiner Person, konnte jedoch nach einem deutlichen Hinweis auf die Pflicht zur Auskunft zu seiner Person auf der Wache der Bundespolizei abgeschlossen werden. Der Einsatz endete gegen 20:00 Uhr.
Die gemeinsamen Kontrollen werden in unregelmäßigen Abständen, ohne Ankündigung und zu verschiedenen Tageszeiten fortgesetzt.
Für Rückfragen kontaktieren Sie bitte:
– André Fischer / Bundespolizeiinspektion Kiel: presse.kiel@polizei.bund.de Tel.: 0431/ 98071-119 – Philipp Jagelle / Polizeidirektion Lübeck: pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de Tel.: 0451/ 131-2005
Quelle: Presseportal







