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Verkehrsunfall in Schwarzenbek

Vier Personen bei Zusammenstoß verletzt, Ermittlungen zur Ursache laufen noch

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

20.05.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 19.05.2026 – Schwarzenbek

Am Dienstagnachmittag ereignete sich in Schwarzenbek ein Verkehrsunfall, bei dem insgesamt vier Personen verletzt wurden. Die Polizei hat die Untersuchungen zur Unfallursache aufgenommen.

Am 19.05.2026 gegen 13:50 Uhr sollen ein 84-jähriger deutscher Fahrer eines Mercedes und ein 21-jähriger Fahrer eines VW, beide aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg, hintereinander die Berliner Straße von der Lauenburger Straße in Richtung Kollower Straße befahren haben. An der Schmiedestraße soll der Mercedes-Fahrer versucht haben, sein Fahrzeug zu wenden. Der VW-Fahrer dahinter soll an der Kreuzung angehalten haben, um nach links in die Schmiedestraße abzubiegen. Nach dem Wendemanöver soll der Mercedes-Fahrer jedoch aus bisher ungeklärter Ursache nicht auf seine Fahrspur in der Berliner Straße zurückgekehrt sein, sondern diese überquert haben, mit dem VW kollidiert sein und dann in die Glasfront eines angrenzenden Geschäfts gefahren sein. Dort durchbrach er die Glasfront und kam schließlich im Eingangsbereich zum Stillstand.

Sowohl die beiden Autofahrer als auch zwei Personen, ein 77-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau, die sich im Geschäft befanden – alle ebenfalls aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg – erlitten leichte Verletzungen. Der 84-jährige Fahrer des Mercedes wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall wurde die Glasfront vollständig zerstört.

Die Untersuchungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Personenschäden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle (85,13%). Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Todesopfer, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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