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Apolda: Internetbekanntschaft entpuppt sich als Erpresser

Ein 18-jähriger Apoldaer wurde von einer vermeintlichen Amerikanerin erpresst, nachdem er intime Bilder versendet hatte. Die Cybercrime-Abteilung ermittelt.

Foto: unsplash

Apolda (ost)

Am Samstagmorgen, 09.05.2026, traf ein 18-jähriger Deutscher aus Apolda eine vermeintlich junge Amerikanerin, die derzeit in Deutschland ist, über soziale Medien. Während des auf Englisch geführten Gesprächs gelang es dem Gegenüber, den jungen Mann dazu zu bringen, Fotos seines Genitalbereichs zu schicken. Daraufhin wurde er erpresst, unter Androhung, die Bilder an Freunde und Bekannte weiterzuleiten, Geld zu zahlen. Die Abteilung Cybercrime hat die Untersuchungen aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle von Cyberkriminalität registriert, wovon 993 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 755 Verdächtige, darunter 500 männliche und 255 weibliche Verdächtige. 119 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3161, wovon 1083 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 834 Verdächtige, darunter 542 männliche und 292 weibliche Verdächtige. 143 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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