Nach einem mutmaßlichen Vorfall in der Business-Class eines Flugzeugs wurden ein 55-jähriger Mann und eine 60-jährige Frau in Argentinien festgenommen. Ein besorgter Passagier alarmierte die Crew, nachdem er verdächtige Bewegungen bemerkte. Beide wurden wegen „obszönen Exhibitionismus“ festgenomm…
Argentinien: Paar nach Flugzeug-Sex festgenommen

Rosario (Argentinien) – Nach einem Vorfall in der Business-Class eines Flugzeugs wurden ein Mann (55) und eine Frau (60) in Rosario festgenommen. Die beiden Reisenden hatten sich während eines fast siebenstündigen Fluges von Panama nach Argentinien kennengelernt und sollen dabei in der Kabine sexuelle Aktivitäten ausgeübt haben. Der Pilot informierte die Flughafenpolizei, die das Paar unmittelbar nach der Landung in Gewahrsam nahm.
Eine Großmutter, die mit ihrer minderjährigen Enkelin in der Nähe saß, bemerkte laut Berichten der Zeitung „La Nación“ verdächtige Bewegungen an den Plätzen 1E und 1F. Daraufhin alarmierte sie die Flugbegleiter, die das Paar mit heruntergelassener Kleidung entdeckten.
Zeugen berichten von angespannter Atmosphäre
Die Journalistin Analía Bocassi, die ebenfalls auf dem Flug war, schilderte die angespannte Stimmung beim Verlassen des Flugzeugs. „Als wir ausstiegen, waren die Passagiere der Business Class völlig erschrocken“, berichtete sie in ihrer Radiosendung „La Voz“. Sie fügte hinzu, dass Angehörige des Mannes im Ankunftsbereich auf ihn warteten. „Sie brachten ihn zur Polizeiwache, und die ganze Familie wartete dort auf ihn“, erklärte sie weiter.
Frau weist Vorwürfe zurück
Zeugen gaben an, dass die Frau während des Verfahrens versuchte, sich von dem Vorfall zu distanzieren. „Die Frau sagte, sie habe nichts damit zu tun, und wies auf den Mann hin“, so Bocassi.
Das Paar wurde wegen „obszönen Exhibitionismus“ festgenommen. Nach den ersten Formalitäten wurden beide Berichten zufolge wieder auf freien Fuß gesetzt, während die Generalstaatsanwaltschaft in Rosario die Ermittlungen fortsetzt. Ähnliche Vorfälle werden laut dem Fernsehsender „TN“ häufig mit einer Geldstrafe oder einer Spende an eine gemeinnützige Organisation geahndet.
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Quellen: Bild, n-tv
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