Nach der Scheidung 2025 stehen Collien Fernandes und Christian Ulmen im Zentrum gegensätzlicher Vorwürfe. Ermittlungen in Spanien und Deutschland laufen, Medienberichte haben bereits berufliche Konsequenzen für Ulmen ausgelöst.
Neue Vorwürfe und Gegenbehauptungen im Streit zwischen Collien Fernandes und Christian Ulmen

Worum es geht
Die frühere Ehe der Moderatorin Collien Fernandes und des Schauspielers Christian Ulmen steht erneut im Fokus öffentlicher Debatten. Das Paar war von 2011 bis 2025 verheiratet; nach der Trennung kamen Vorwürfe und Gegenvorwürfe auf, die sowohl persönliche als auch strafrechtliche Fragen berühren. Die aktuellen Anschuldigungen umfassen Behauptungen über psychische und physische Übergriffe, Vorwürfe zur Erstellung von manipulierten Profilen und andere Delikte, die in verschiedenen Ländern zur Anzeige gebracht beziehungsweise thematisiert wurden.
Die Auseinandersetzung ist nicht nur privater Natur: Medienberichterstattung, laufende Prüfungen durch Staatsanwaltschaften sowie Reaktionen aus der Filmbranche haben die Situation professionalisiert und in den öffentlichen Raum verlagert. Mehrere Institutionen prüfen, ob strafbare Handlungen vorliegen und welche zivil- oder strafrechtlichen Schritte möglich sind.
Aktuelle Lage
Verfahrensstand
Nach Angaben aus verschiedenen Berichten hat Fernandes eine Anzeige beim Bezirksgericht Palma de Mallorca eingereicht. Die Klagepunkte reichen demnach von Identitätsanmaßung und öffentlicher Beleidigung über die Weitergabe vertraulicher Informationen bis hin zur wiederholten Körperverletzung im familiären Umfeld und schwerer Bedrohung; Ermittlungen begannen laut Akten am 2. Dezember 2025, wurden aber zunächst unterbrochen, weil eine erforderliche persönliche Erklärung nicht fristgerecht erfolgte [1].
Neue Ermittlungen in Deutschland und konkrete Anschuldigungen
Parallel dazu hat die Staatsanwaltschaft Itzehoe Ermittlungen gegen Christian Ulmen wiederaufgenommen; nach Prüfung von Medienberichten, unter anderem des Magazins »Der Spiegel«, sieht die Behörde einen Anfangsverdacht wegen Nachstellung (Stalking) [4]. Zudem berichtet die Presse, dass Ulmen angeblich am 25. Dezember 2024 Fernandes gestanden haben soll, unter falschen Identitäten Profile angelegt, damit Telefonsex mit Dritten geführt und pornografische Inhalte verbreitet zu haben [4].
Auswirkungen
Berufliche Konsequenzen
Der Streit hat direkte Folgen für Ulmens Projekte: Seine unveröffentlichte Serie »The Au Pair« weist laut Quellen überraschende Parallelen zu den erhobenen Vorwürfen auf und wurde daraufhin gestoppt. Die Produktionsfirma Pyjama Pictures zeigte sich bestürzt, distanzierte sich öffentlich von Ulmen und prüft nach eigenen Angaben Schritte, ihn als Gesellschafter aus der Firma zu entfernen [2].
Persönliche Belastung und öffentliche Wahrnehmung
Fernandes schilderte gegenüber der Süddeutschen Zeitung, dass sie sich durch die öffentliche Debatte stigmatisiert fühle und ihr Zustand sich verschlechtert habe; zudem habe sie nach der Trennung eine weitere belastende Erfahrung mit einem anderen Mann gemacht, so ihre Darstellung [3].
Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung spricht Fernandes von erheblicher persönlicher Belastung infolge der öffentlichen Diskussion.
Einordnung
Beide Seiten haben juristische Gegenmaßnahmen angekündigt: Ulmens Anwalt Christian Schertz erklärte, Teile der Berichterstattung seien rechtswidrig und kündigte rechtliche Schritte an; zugleich wurden Vorwürfe wie Deepfakes und einseitige Gewaltausübung von Ulmen zurückgewiesen [1][2][3]. Die laufenden Ermittlungen in Spanien und Deutschland sowie die beruflichen Folgen für Projekte zeigen, dass der Fall nicht nur mediale, sondern auch rechtliche Dimensionen hat.
Ob und in welchem Umfang strafrechtliche Vorwürfe Bestand haben, werden Ermittlungen und gegebenenfalls Gerichtsentscheidungen klären. Bis dahin bleibt die Situation durch widersprechende Darstellungen geprägt, weshalb Behördenangaben und gerichtliche Schritte die maßgeblichen Faktenlieferanten sein werden.








