Nicole Kidman offenbart den Wunsch, Sterbebegleiterin zu werden, nachdem sie die Trauer um den Verlust ihrer Mutter erlebt hat. Sie möchte Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten und Trost spenden, fernab des Hollywood-Glamours.
Neue Wege der Empathie: Nicole Kidman möchte Menschen in der Sterbephase unterstützen

Vor etwa eineinhalb Jahren musste Nicole Kidman von ihrer Mutter Abschied nehmen, was bei der Hollywood-Schauspielerin eine tiefe Trauer auslöste. Nun hat sie den Wunsch geäußert, Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu begleiten.
Abseits des Glanzes und Glamours der Filmindustrie möchte Nicole Kidman künftig einen Beitrag im privaten Bereich leisten. Die Schauspielerin, die seit vielen Jahren zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods zählt, hat den Plan, Sterbebegleiterin zu werden. Dies gab sie laut einem Bericht während einer Veranstaltung an der Universität von San Francisco bekannt. Ihr Wunsch resultiert aus der tiefen Trauer, die sie nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 2024 verspürte. Kidman ist sich jedoch bewusst, dass ihr Vorhaben „ein bisschen seltsam klingen“ könnte.
In ihrer Ansprache vor Publikum erläuterte Kidman, dass ihre Mutter während ihrer letzten Tage einsam war und die Familie nur begrenzt für sie da sein konnte. „Meine Schwester und ich haben so viele Kinder, unsere Karrieren und unsere Arbeit, und wir wollten uns um sie kümmern, weil mein Vater nicht mehr unter uns war. Da dachte ich: ‚Ich wünschte, es gäbe Menschen auf der Welt, die unvoreingenommen da wären und einfach Trost und Fürsorge spenden.'“ Dies sei Teil ihrer eigenen Weiterentwicklung und eines der Dinge, die sie lernen möchte, erklärte Kidman.
Nicole Kidman hat bereits 2014 ihren Vater verloren und musste im September 2024 auch von ihrer Mutter Abschied nehmen. In einem Gespräch mit einem Magazin deutete sie kurz nach dem Tod ihrer Mutter an, wie herausfordernd dieser Abschied für sie war. „Sterblichkeit. Verbundenheit. Das Leben kommt und trifft einen“, sagte sie damals. „Der Verlust der Eltern, das Aufziehen von Kindern und die Ehe und all die Dinge, die einen zu einem komplett empfindsamen Menschen machen. […] Das Leben ist also, puh. Es ist definitiv eine Reise. Und es trifft einen, wenn man älter wird. Es ist, als würde man um 3 Uhr morgens weinend und nach Luft schnappend aufwachen.“
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