Autofahrer müssen wegen der Evakuierung Ausweichrouten nutzen. Bus- und Straßenbahnlinien werden umgeleitet.
Bombenfund in NRW – Tausende Menschen betroffen

Gefährlicher Bombenfund: 6000 Menschen müssen nach dem überraschenden Fund evakuiert werden. Örtlichen Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen geräumt werden.
Autofahrern wird geraten, sich auf größere Straßenveränderungen einzustellen. Zudem werden mehrere Bus- und Straßenbahnlinien umgeleitet.
Bombenfund in Neuss
Neuss (NRW) – Am Donnerstag werden bis zu 6000 Einwohner wegen des Fundes einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg aus ihren Häusern evakuiert. Der britische 5-Zentner-Sprengkörper wurde bei Untersuchungen in den frühen Morgenstunden entdeckt und gilt nun als gefährlich genug, um eine vorübergehende Evakuierung der örtlichen Schulen, Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erforderlich zu machen.
Kniffelig: Bis 13 Uhr werden Hunderte von Krankenhauspatienten und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen aus Sicherheitsgründen schnell in eine bereitstehende Sporthalle evakuiert. Die Behörden haben sofort reagiert, um die sichere Verlegung aller Betroffenen zu gewährleisten.
Blindgänger auf Baustelle entdeckt
Am Donnerstag werden Sprengstoffexperten im Baugebiet Augustinusviertel zusammenkommen, um die Bombe aus dem Krieg zu entschärfen. Das Geschoss aus britischer Produktion wurde bei einer Inspektion gefunden, die vor Beginn der Bauarbeiten durchgeführt werden musste. Bei der Durchsuchung des Gebiets wurden außerdem fünf weitere verdächtige Stellen entdeckt.
In Düsseldorf wird geraten, sich auf größere Straßenveränderungen rund um den Alexianerplatz in Neuss einzustellen. Mehrere Buslinien und die Straßenbahnlinie 709 werden umgeleitet, wobei die Straßenbahnen an der Haltestelle Südfriedhof enden werden. Autofahrer sollten Ausweichrouten wählen oder ihre Reisepläne entsprechend anpassen, da während der Betriebszeiten mit Staus in der Nähe dieses Viertels zu rechnen ist.








