Der Euro bleibt im späten US-Devisenhandel stabil und liegt bei 1,1764 US-Dollar. Währenddessen sorgt eine Warnung von US-Präsident Trump an den Iran für Unsicherheit an den Märkten.
Devisen: Euro tritt auf der Stelle

NEW YORK – Am Donnerstag zeigte sich der Euro im späten US-Devisenhandel stabil und bewegte sich nicht signifikant. Der Kurs lag zuletzt bei 1,1764 US-Dollar und blieb damit auf dem Niveau des späten europäischen Handels. Die Europäische Zentralbank hatte zuvor den Referenzkurs auf 1,1753 (Mittwoch: 1,1845) US-Dollar festgelegt. Der Dollar kostete somit 0,8508 (0,8442) Euro.
Im Laufe des Tages profitierte der Dollar von einer allgemeinen Verunsicherung an den Märkten. US-Präsident Donald Trump warnte den Iran vor erheblichen Konsequenzen, falls Teheran in den Atomverhandlungen mit den USA keinen Kompromiss erzielt. Sollte es zu keiner Einigung kommen, werde es „einen sehr anderen Weg“ geben, so Trump während der ersten Sitzung seines Friedensrats. Die Welt werde „wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen“ erfahren, in welche Richtung sich die Situation entwickeln wird. Diese Unsicherheiten wirken sich auch auf die Märkte USA/Nahostspannungen aus, die die Börsen belasten und die Ölpreise treiben.
Zusätzlich bleibt die Frage, ob der Indien-Deal die Wende bringt, während die EU unter Druck steht, um den USA und China die Stirn zu bieten. In diesem Kontext zeigt sich der EUREX/Bund-Future im Frühhandel etwas niedriger.
- EUREX/Bund-Future im Frühhandel etwas niedriger (Traunsteiner Echo)
- Bringt Indien-Deal die Wende?: EU unter Druck: So will man USA und China die Stirn bieten (Hamburger Echo)
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