Grausamer Mord: Ein Schüler ersticht seine Lehrerin mit 101 Messerstichen.
Grundschullehrerin von Schüler ermordet
Die Lehrerin soll ihn jahrelang gehänselt und gedemütigt haben, da tickte der Schüler aus und rächte sich auf brutale Weise, in dem er sie erstach.
Er behauptete bei der Festnahme, er habe die Kontrolle verloren, als er sie in ihrem Haus besuchte. Sie wurde 101 Mal niedergestochen und starb in ihrer Küche.
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<h2>Ex-Schüler gesteht den brutalen Mord</h2>
Ein 37-jähriger Mann, gestand, dass er sich in der belgischen Grundschule von seiner Lehrerin gedemütigt gefühlt und erstach sie drei Jahrzehnte später. Der Täter, Gunter Uwents, sagte den Ermittlern, er sei nie über seine traumatische Erfahrung mit seiner Lehrerin, Maria Verlinden (59) in den 1990er Jahren, als er sieben Jahre alt war, hinweggekommen.
Das Verbrechen konnte 16 Monate lang nicht aufgeklärt werden, obwohl die Polizei Hunderte von DNA-Proben genommen hatte, um den Täter zu ermitteln. Ihr Ehemann suchte in einem öffentlichen Aufruf nach Zeugen.
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Die Polizei fand die Geldbörse samt Bargeld unberührt auf dem Esstisch neben der Leiche liegend, was darauf schließen lässt, dass sie nicht Opfer eines Raubüberfalls geworden war.
Im März letzten Jahres gab der Uwents die Tat gegenüber einem Freund zu, der anschließend die Polizei alarmierte. Der Verdächtige wurde am Sonntag verhaftet.
Uwents hatte bereits vorher eine DNA-Probe abgegeben, die mit den am Tatort gefundenen Spuren verglichen werden soll. Als ehemaliger Schüler befand er sich sowieso im Kreis der Verdächtigen.
Lut Verlinden, 62, die Schwester des Opfers, die in den 1990er Jahren ebenfalls Uwents unterrichtete, sagte dem Het Nieuwsblad: „Wir sind alle verwirrt. Ich habe alle ehemaligen Kollegen kontaktiert, mit denen Gunter in einer Klasse war, aber niemand kann sich an einen Vorfall zwischen ihm und Maria erinnern.
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Gunter war immer ein ruhiger, introvertierter Junge. Mehr gab es über ihn nicht zu sagen. Seine Eltern sind auch sehr gute katholische Menschen. Sie tun mir leid, denn sie werden sich nie wieder in Noorderwijk blicken lassen, fürchte ich.“
Laut lokalen Medien soll der Verdächtige als Kind von Mitschülern „schikaniert, gedemütigt und herabgesetzt“ worden sein und seine Lehrerin soll ihn außerdem ignoriert haben.
„Wenn ich mich zu Wort meldete, zeigte sie immer auf jemand anderen, der antworten sollte – nie auf mich“, sagte der Täter gegenüber der Polizei. „Und das machte mich sehr unglücklich“.
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Uwents behauptete, er habe nur seine ehemalige Lehrerin aufgesucht, „um ein gutes Gespräch zu führen“, aber sie habe ihn ausgelacht und als „Trottel“ abgetan. Außerdem behauptete er, er habe kein Messer mitgebracht. Die Polizei hat die Tatwaffe noch nicht gefunden, konnte die Aussage also nicht verifizieren.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, Uwents habe „detaillierte Erklärungen“ für seine Tat geliefert, dies käme einem Geständnis gleich. Er wurde am Dienstag einem Richter vorgeführt und wegen Mordes in die Untersuchungshaft gesteckt.
Quelle: Guardian