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Schiffdorf: Rollerfahrer flüchtet vor Polizei

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich ein 14-jähriger Motorroller-Fahrer in Bremerhaven und Schiffdorf. Der Jugendliche wurde vorläufig festgenommen und das Fahrzeug beschlagnahmt.

Foto: Depositphotos

Bremerhaven (ost)

Am gestrigen Sonntag, dem 31. Mai, gegen 18.50 Uhr, lieferte sich ein 14-jähriger Fahrer eines Motorrollers eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei in Bremerhaven und Schiffdorf.

Während einer Streifenfahrt bemerkten Polizeibeamte einen Motorroller ohne Versicherungskennzeichen, der mit zu hoher Geschwindigkeit die Postbrookstraße entlangfuhr. Die Beamten entschieden sich, den Fahrer zu kontrollieren und begannen mit der Verfolgung.

Der Jugendliche im Alter von 14 Jahren ignorierte die Anhaltesignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in das Gebiet der Gemeinde Schiffdorf. Beim Abbiegen von der Schleusenstraße in die Bohlenstraße verlor der Fahrer in der Kurve die Kontrolle über den Roller und stürzte. Obwohl er versuchte, weiterzufahren, wurde er von den Beamten gestoppt und vorübergehend festgenommen. Es wurden keine offensichtlichen Verletzungen festgestellt.

Der Junge wurde auf die Wache gebracht, wo er von seinem Vater abgeholt wurde.

Nach ersten Ermittlungen besitzt der 14-jährige Fahrer keine Fahrerlaubnis für das Kleinkraftrad. Außerdem war das Kennzeichen des Rollers abmontiert. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug für eine technische Untersuchung, da der Fahrer mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 bis 80 km/h unterwegs war. Es laufen Ermittlungen unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bremen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bremen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 20.878 Unfälle. Davon waren 2.922 Unfälle mit Personenschaden, was 14% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 418 Fälle aus, was 2% der Gesamtzahl entspricht. 151 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,72% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 17.387, was 83,28% entspricht. Innerorts gab es 3.220 Unfälle (15,42%), außerorts (ohne Autobahnen) 73 Unfälle (0,35%) und auf Autobahnen 237 Unfälle (1,14%). Insgesamt gab es 12 Getötete, 329 Schwerverletzte und 3.189 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 20.878
Unfälle mit Personenschaden 2.922
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 418
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 151
Übrige Sachschadensunfälle 17.387
Ortslage – innerorts 3.220
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 73
Ortslage – auf Autobahnen 237
Getötete 12
Schwerverletzte 329
Leichtverletzte 3.189

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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