Ein Mann wurde in Bielefeld von einem Unbekannten mit einer Lachgasflasche angegriffen. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Bielefeld: Angriff mit Lachgasflasche

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Zentrum – Während einer Auseinandersetzung in der Nacht zum Samstag, 30.05.2026, griff ein bisher unbekannter Angreifer einen Mann mit einer Flasche an. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Eine Gruppe von vier Personen, darunter ein 25- und ein 40-jähriger Kölner sowie zwei Arbeitskollegen, befand sich vor einem Hotel in der Neumarktstraße. Neben ihnen stand eine weitere Gruppe, bestehend aus etwa sieben jungen Männern und Frauen, die sehr laut waren und offensichtlich Lachgas konsumierten.
Die Kölner gaben später gegenüber der Polizei an, dass einer von ihnen versehentlich auf einen mit Lachgas gefüllten Ballon getreten war. Ein Lachgaskonsument fühlte sich dadurch provoziert und ging aggressiv auf den 25-Jährigen zu. Der 40-Jährige stellte sich dazwischen, um die Situation zu beruhigen.
Plötzlich näherte sich ein weiterer Mann von hinten und schlug dem Vermittler einen Lachgasbehälter gegen den Kopf.
Der 40-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die beiden Tatverdächtigen flüchteten unmittelbar nach der Tat in Richtung Jahnplatz.
Beide hatten dunkle Haare und ein südländisches Aussehen. Der Angreifer mit der Flasche trug ein blaues Oberteil und eine weiße Hose.
Der andere Mann trug ein dunkles Oberteil und helle Jeans.
Hinweise zu dem Vorfall nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der 0521/545-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht das Bundesland mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da dort insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








