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Dortmund: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Unfall

Ein 18-jähriger Mercedes-Fahrer versucht vor der Kontrolle zu flüchten, endet mit Verkehrsunfall. Keine Verletzten, Schaden von 20.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Hamm-Mitte (ost)

Nachdem eine Streifenwagenbesatzung am Freitagabend einen 18-jährigen Mercedes-Fahrer kontrollieren wollte, versuchte dieser vor der Kontrolle zu flüchten. Seine Flucht endete mit einem Verkehrsunfall.

Gegen 22 Uhr fiel den Beamten der Heranwachsende auf der Neuen Bahnhofstraße auf, weil er den Motor des Mercedes lautstark „aufheulen“ ließ und das Fahrzeug stark beschleunigte. Auf der Friedrichstraße beabsichtigte die Streifenwagenbesatzung, den Mann aus Dortmund anzuhalten und zu kontrollieren.

Nachdem er sein Fahrzeug auf der Sedanstraße kurzfristig angehalten hatte, beschleunigte er stark und versuchte, mit überhöhter Geschwindigkeit über verschiedene Straßen im Innenstadtbereich zu flüchten.

Seine Flucht endete, als er mit überhöhter Geschwindigkeit von der Goethestraße nach rechts in die Schillerstraße in Richtung Westen abbiegen wollte und hierbei mit dem Opel eines 50-jährigen Mannes aus Hamm kollidierte.

Die unmittelbar nach dem Verkehrsunfall eintreffenden Einsatzkräfte konnten einen weiteren Fluchtversuch unterbinden.

Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 20.000 Euro.

Das Mobiltelefon des 18-Jährigen wurde durch die Beamten sichergestellt. Eine Sicherstellung des Führerscheins konnte nicht erfolgen, da der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Mercedes wurde vor Ort an den eigentlichen Fahrzeugnutzer ausgehändigt.

Gegen den 18-jährigen Verkehrssünder wird nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. (rv)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, also 0,59%. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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