Eine 88-jährige Seniorin in Lippstadt wurde Opfer eines Schockanrufs, bei dem hohe Geldbeträge gefordert wurden. Die Polizei sucht nach den Tatverdächtigen mit russischem Akzent.
Soest: Bandenbetrug – Fahndung nach Tätern

Lippstadt (ost)
Am 16. April 2026 wurde eine 88-jährige Frau in Lippstadt Opfer eines sogenannten Schockanrufs. Während des Telefonats wurde ihr fälschlicherweise mitgeteilt, dass ihre Tochter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt sei. Um angeblich rechtliche Konsequenzen zu vermeiden, wurde sie aufgefordert, hohe Geldsummen zu zahlen.
Sie entsprach dieser Forderung und übergab das Bargeld in ihrer Wohnung an Personen, die sich als Polizeibeamte ausgaben.
Noch am selben Tag ereignete sich in Lippstadt ein ähnlicher Vorfall.
Es wird vermutet, dass möglicherweise die gleichen Verdächtigen beteiligt waren.
Der erste Verdächtige wird als männlich, etwa 40 bis 50 Jahre alt und von starker Statur beschrieben. Er soll eine Glatze und einen Vollbart haben. Zum Zeitpunkt des Verbrechens trug er ein orangefarbenes T-Shirt, eine schwarze Weste, eine schwarze Kappe und eine kurze blaue Hose. Außerdem sprach er angeblich mit russischem Akzent.
Der zweite Verdächtige wird ebenfalls als männlich und kräftig beschrieben. Er soll eine Glatze haben und mit einem weißen T-Shirt, einer schwarzen Weste und einer Sonnenbrille bekleidet gewesen sein. Auch bei ihm wurde ein russischer Akzent festgestellt.
Die Polizei veröffentlicht Bilder der Verdächtigen im Rahmen der Fahndung und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Identifizierung. Hinweise werden von der Polizei Soest entgegengenommen.
Hier ist der Link zur Fahndung: https://polizei.nrw/fahndung/205178
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 458 männlich und 60 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








