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Verkehrsunfall in Aachen: Auto trifft Fußgänger

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Früh am Sonntagmorgen (31.05.2026) ereignete sich gegen 06:30 Uhr auf dem Goldammerweg ein schwerwiegender Verkehrsunfall. Eine Person wurde dabei schwer verletzt.

Nach bisherigen Informationen hatte eine Frau in ihrem Auto aus bisher ungeklärten Gründen einen Mann angefahren. Der 44-jährige Aachener wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Die 42-jährige Fahrerin kümmerte sich sofort nach dem Unfall um den Schwerverletzten.

Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine akute Lebensgefahr konnte vorerst ausgeschlossen werden. Die Fahrerin (ebenfalls aus Aachen) erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ärztlich versorgt. Beide Beteiligten waren unter Alkoholeinfluss.

Zur Sicherung von Beweisen wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam eingeschaltet und Blutproben bei beiden Beteiligten entnommen. Der Führerschein der Autofahrerin und das betroffene Fahrzeug wurden sichergestellt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Die Ermittlungen sind noch im Gange. (sk)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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