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Welche Maßnahmen führten zur erfolgreichen Entschärfung einer Bombe in Wiesbaden?

Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe wurde an der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim erfolgreich entschärft. Die Autobahn und umliegende Straßen waren stundenlang gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Weltkriegsbombe in Wiesbaden erfolgreich entschärft
KI-generiert

Eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe wurde an der A66 bei Wiesbaden-Erbenheim erfolgreich entschärft. Die Autobahn war über mehrere Stunden gesperrt, was auch Auswirkungen auf eine Bundesstraße und eine Bahnverbindung hatte.

Der Kampfmittelräumdienst führte die Entschärfung der Bombe durch, die im Rahmen von Sondierungsarbeiten für Straßenbauprojekte an der Zufahrt von der B455 zur Lucius D. Clay Kaserne entdeckt worden war. Der Evakuierungsbereich um die Bombe erstreckte sich über einen Radius von 700 Metern. Anwohner wurden aufgefordert, bis 9 Uhr den Sperrbereich zu verlassen.

Verkehrsbehinderungen und Sperrungen

Die A66 zwischen Wiesbaden Mainzer Straße und Nordenstadt war ab 10.30 Uhr vollständig gesperrt, was zu Staus in beiden Fahrtrichtungen führte. Auch die B455 war seit 9.30 Uhr nicht befahrbar, und die Bahnverbindung Wiesbaden-Köln war ebenfalls betroffen. Die Sperrungen wurden gegen 12.30 Uhr wieder aufgehoben.

Reaktionen der Behörden

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) äußerte sich positiv über den Einsatz der Rettungskräfte und bezeichnete ihn als gelungen. Er betonte, dass die Dauer der Straßensperrungen und die Anzahl der betroffenen Personen überschaubar gewesen seien. „Alle Einsatzkräfte haben ein großes Lob verdient, und das möchte ich auch gerne sehr ausdrücklich aussprechen,“ sagte Mende.

Obwohl nur rund 50 Anwohner direkt betroffen waren, spürten viele Autofahrer die Auswirkungen der Sperrungen. Täglich nutzen etwa 94.000 Fahrzeuge und 5.600 Lkw diesen Autobahnabschnitt, wie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) berichtet. Die Stadt Wiesbaden hatte bereits im Vorfeld vor erheblichen Verkehrsbehinderungen gewarnt, insbesondere auf der A66.

Für Autofahrer, die am Mittwochvormittag von Wiesbaden nach Frankfurt oder umgekehrt reisen wollten, waren weite Umwege erforderlich. Eine übliche Ausweichroute über die A671 war aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Mainbrücke bei Hochheim ebenfalls gesperrt.


Quellen: hessenschau, merkurist

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Ronny Winkler