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Ölpreis-Untersuchung: Verdacht auf Insiderhandel im Kontext des Iran-Kriegs

Das US-Justizministerium untersucht verdächtige Ölpreis-Wetten während des Iran-Kriegs. Händler sollen mehr als 2,6 Milliarden Dollar auf fallende Preise gesetzt haben, kurz vor wichtigen Ankündigungen von Regierungsvertretern.

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Verdächtige Ölpreis-Spekulation: US-Ministerium prüft möglichen Insiderhandel im Iran-Krieg
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Händler erzielen während des Iran-Kriegs erhebliche Gewinne durch Wetten auf fallende Ölpreise. Es besteht der Verdacht, dass sie möglicherweise über Insiderinformationen verfügten. Das US-Justizministerium hat angekündigt, diesen Verdacht zu prüfen, insbesondere in Bezug auf bestimmte Transaktionen.

Berichten zufolge untersucht das US-Justizministerium eine Reihe von verdächtigen Geschäften auf dem Ölmarkt, die kurz vor wichtigen Ankündigungen von Präsident Donald Trump und anderen Regierungsvertretern getätigt wurden. Dabei handelt es sich um mindestens vier Transaktionen, bei denen Händler während des Iran-Kriegs über 2,6 Milliarden US-Dollar (rund 2,2 Milliarden Euro) auf fallende Ölpreise gesetzt haben, so Informationen von US-Medien.

Die Wetten wurden jeweils kurz vor neuen Ankündigungen von Trump oder iranischen Regierungsvertretern platziert. Auch die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), die für Rohstoffgeschäfte zuständig ist, ist in die Ermittlungen involviert.

Details zu den untersuchten Transaktionen

Laut Berichten hatten Händler im März über 500 Millionen Dollar auf fallende Ölpreise gewettet, kurz bevor der US-Präsident die Verschiebung geplanter Angriffe auf das iranische Stromnetz bekanntgab. Im April wurden drei weitere Transaktionen identifiziert, die nun ebenfalls unter die Lupe genommen werden:

  • Am 7. April setzten Händler 960 Millionen Dollar auf fallende Ölpreise, kurz bevor Trump eine vorübergehende Waffenruhe verkündete.
  • Am 17. April wetteten Spekulanten 760 Millionen Dollar auf sinkende Ölpreise, nur 20 Minuten bevor der iranische Außenminister Abbas Araghtschi die Öffnung der Straße von Hormus bekanntgab.
  • Am 21. April platzierten Unbekannte 430 Millionen Dollar auf nachgebende Ölpreise, 15 Minuten vor Trumps Ankündigung einer verlängerten Waffenruhe.

Eine Quelle betonte, dass sich die Ermittlungen noch in einem frühen Stadium befinden und bislang keine Beweise für strafbares Verhalten vorliegen. Neben den aktuellen Untersuchungen wollen die Ermittler auch verdächtige Aktivitäten auf Spekulationsplattformen, die mit dem Iran-Konflikt in Verbindung stehen, prüfen.

Quellen: n-tv

TS