Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verkehrs- und Gewichtsbeschränkungen an der Budapester Straße Brücke treten in Kraft

Aufgrund von festgestellten Schädigungen an der Brücke Budapester Straße wurden Verkehrs- und Tonnagebeschränkungen eingeführt. Weitere Sicherungs- und Verstärkungsmaßnahmen sind geplant, um die Brücke für die nächsten zehn Jahre zu erhalten.

Budapester Straße: Einschränkungen für Verkehr und Tonnage treten in Kraft
Depositphotos

Im Zuge eines kontinuierlichen Monitorings der Brücke wurden zuvor Verdachtsmomente auf mögliche Schäden identifiziert. Zu Beginn dieser Woche erfolgten detaillierte Untersuchungen dieser Bereiche. Hierbei wurden gezielte Öffnungen am Bauwerk vorgenommen und Proben des Spannstahls entnommen. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigen, dass im Großteil der Brücke, einschließlich des Abschnitts über die Bahnanlagen der Deutschen Bahn, keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Allerdings wurden an zwei Stellen zwischen der Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende typische Schäden eines versprödeten Spannstahls entdeckt. Aus diesem Grund sind nun Sicherungsmaßnahmen notwendig.

Zusätzlich zu den Verkehrsbeschränkungen werden weitere Maßnahmen vorbereitet. Im Abschnitt zwischen der Ammonstraße und dem nördlichen innerstädtischen Brückenende sind zusätzliche Stützmaßnahmen für die geschädigten Teile des Bauwerks geplant. Gleichzeitig beginnen vertiefende Untersuchungen zur Vorbereitung von Verstärkungsmaßnahmen. Ziel ist es, die Brücke dauerhaft zu verstärken, um ihre Nutzung für die nächsten zehn Jahre zu gewährleisten. Hierbei könnte die bestehende Asphaltschicht durch ultrahochfesten Beton ersetzt werden, der künftig die Funktionen der Abdichtung, des Fahrbahnbelags sowie den statisch erforderlichen Ersatz ausgefallener Bewehrung übernimmt. Das laufende Schallemissionsmonitoring wird als sicherheitsrelevante Maßnahme fortgeführt und begleitet alle weiteren Schritte.


Quellen: dresden

Bildquelle: Depositphotos

Ronny Winkler