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Verkehrseinschränkungen an der Budapester Straße wegen Brückenarbeiten

Ab dem 14. Mai 2026 ist ein Teil der Brücke Budapester Straße gesperrt, um notwendige Sicherungsmaßnahmen aufgrund festgestellter Schäden durchzuführen. Der Verkehr wird umgeleitet, während Fuß- und Radverkehr ungehindert bleibt.

Verkehrseinschränkungen an der Budapester Straße ab dem 14. Mai 2026

Ab heute, dem Donnerstag, den 14. Mai 2026, ist ein Abschnitt der Budapester Straße zwischen der Kreuzung Josephinenstraße und der Brückenrampe zur Ammonstraße für den Verkehr gesperrt. Der stadteinwärts führende Teil der Brücke bleibt jedoch über die Anlagen der Deutschen Bahn (DB) und der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) weiterhin befahrbar. Die direkte Zufahrt auf der Budapester Straße stadtauswärts in Richtung Dresden-Plauen ist nicht mehr möglich. Der Verkehr wird in diesem Bereich umgeleitet.

Die Buslinie 62 der DVB wird ebenfalls umgeleitet. Die Haltestelle Josephinenstraße in Richtung Plauen entfällt, stattdessen wird die Haltestelle Prager Straße empfohlen. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es keine Einschränkungen.

Schäden an der Brücke und notwendige Maßnahmen

Bereits am 8. Mai 2026 wurde bekannt gegeben, dass bei den laufenden Untersuchungen der Brücke Budapester Straße Schäden festgestellt wurden, die eine Reduzierung des Verkehrs und Sicherungsmaßnahmen erforderlich machten. Seit Freitag, dem 8. Mai 2026, ist der Verkehr auf jeweils eine Fahrspur pro Richtung beschränkt. Zudem wurde eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen eingeführt, um die Belastung des Bauwerks zu reduzieren. Reise- und Linienbusse sind von dieser Regelung ausgenommen und dürfen die Brücke weiterhin nutzen.

Im Rahmen eines kontinuierlichen Monitorings der Brücke wurden zuvor Verdachtsmomente auf mögliche Schäden identifiziert. Diese Bereiche wurden eingehend untersucht, wobei gezielte Bauwerksöffnungen und Spannstahlproben durchgeführt wurden. Die Ergebnisse der Untersuchungen zeigten, dass der Großteil der Brücke, einschließlich des Abschnitts über die Bahnanlagen der Deutschen Bahn, keine Auffälligkeiten aufwies. Allerdings wurden an zwei Stellen zwischen der Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende typische Schäden eines versprödeten Spannstahls festgestellt. Um die Brücke für die nächsten zehn Jahre zu erhalten, sind nun dauerhafte Verstärkungsmaßnahmen geplant.

Fortlaufendes Monitoring und Sicherheitsmaßnahmen

Das laufende Schallemissionsmonitoring wird als sicherheitsrelevante Maßnahme fortgesetzt und begleitet alle weiteren Schritte. Die eingeleiteten Maßnahmen entsprechen den gängigen ingenieurtechnischen Verfahren für Bauwerke mit spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl. Sie basieren auf einer vorsorglichen Risikobewertung und dienen der frühzeitigen sowie dauerhaften Sicherstellung der Standsicherheit, auch wenn dies einen eingeschränkten Verkehrsfluss zur Folge hat.

Bereits vor einem Jahr wurde an der Brücke ein umfassendes Monitoringsystem installiert, um den speziellen Anforderungen an die Bauwerksüberwachung gerecht zu werden. Insgesamt erfassen 122 Schallemissionssensoren und rund 850 Meter faseroptische Sensorik mögliche Drahtbrüche und Rissbildungen im Bauwerk.


Quellen: dresden

Bildquelle: Depositphotos

Ronny Winkler