Fabian Reese von Hertha BSC plant mit seiner Verlobten das Projekt „Haus Grünewald“, um ein eigenes Haus für Bedürftige in Berlin zu schaffen und die Sichtbarkeit von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen zu erhöhen.
Fabian Reese initiiert Wohnprojekt für Bedürftige in Berlin

Inklusion und Engagement im Fußball
Die Grenzen zwischen Profifußball und sozialer Verantwortung verschwimmen, wenn Hertha BSC-Profis wie Fabian Reese und Tjark Ernst an einem Tag der offenen Tür in Kreuzberg teilnehmen. Bei dieser Veranstaltung, die von der „Open Werkstatt“ organisiert wurde, traten die beiden Spieler in einem Torwandschießen gegeneinander an, unterstützt von Teams aus Menschen mit Beeinträchtigungen. Diese Initiative zeigt, wie viel Freude man mit einfachen Aktionen bewirken kann.
Ein gemeinsames Projekt für mehr Sichtbarkeit
Fabian Reese, der Kapitän von Hertha BSC, hebt hervor, dass die Torwandaktion nicht nur ein Spiel war, sondern Teil eines größeren Vorhabens. Gemeinsam mit seiner Verlobten Johanna Grünewald hat er das Projekt „Haus Grünewald“ ins Leben gerufen, das in Zusammenarbeit mit dem Berliner Sozialträger Unionhilfswerk realisiert wird. Ziel ist es, Einrichtungen wie die „Imaginäre Manufaktur“ sichtbarer zu machen, wo Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zusammenarbeiten.
Die Vision eines eigenen Hauses
Das „Haus Grünewald“ soll ein Ort werden, der nicht nur als Projekt fungiert, sondern als tatsächlicher Raum für Jugendliche, Senioren und Pflegebedürftige dient. Reese äußert den Wunsch, dass dieses Vorhaben schnellstmöglich umgesetzt wird, betont jedoch auch die Wichtigkeit, es richtig zu machen. Er sieht sein Engagement als Hobby und Ausgleich zu seinem Leben als Profifußballer.
Erfahrung und Unterstützung durch Unionhilfswerk
Das Unionhilfswerk bringt umfangreiche Erfahrung in der Unterstützung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen mit. Es engagiert sich seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen, von Kitas bis hin zu Pflegeeinrichtungen. Die „Imaginäre Manufaktur“ ist eine inklusive Werkstatt in Kreuzberg, in der rund 160 Menschen mit Beeinträchtigungen beschäftigt sind. Gemeinsam mit Fabian Reese und seiner Verlobten hat das Hilfswerk starke Partner gefunden, um Projekte zu entwickeln, die einen echten Unterschied machen.
Quellen: B.Z.
Bildquelle: Depositphotos








